Das verlorene Paradies

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AKTUELLE KINOTERMINE 2010 “DAS VERLORENE PARADIES”

02.06.10 | Permalink | 27 Comments

Neue Kinotermine:

Haus für Wirtschaft, Arbeit und Bildung, Tamsweg im Lungau
11.03.2010 19:30 Uhr

(in Anwesenheit der Regisseurin)

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Petra Hinterberger erhält Förderpreis für “Das verlorene Paradies”

01.21.10 | Permalink | 33 Comments

http://www.stadt-salzburg.at/internet/extras/presse/aussendungen/2009/p2_303714.htm

Kulturfonds 2009: 100.000 Euro feierlich übergeben

Künstler und Wissenschafter in der TriBühne von Bgm Heinz Schaden ausgezeichnet

kulturfond-stadt salzburg 2009

Mi, 16. Dezember 2009

Mit einer Feier in der TriBühne Lehen hat der Kulturfonds der Stadt Salzburg am 15. Dezember die Verleihung der Preise für herausragende und innovative Arbeiten auf den Gebieten der Kunst und Kultur sowie Wissenschaft und Forschung begangen.

Bürgermeister Heinz Schaden, Vorsitzender des Kulturfonds-Kuratoriums: „Kultur und Kulturschaffen sind für unsere Stadt zentrale Themen. Sie geben Salzburg sein unverwechselbares Profil und sind Grundlage für den weltweit hervorragenden Ruf. Ebenso sind innovatives Denken und Engagement wichtige Kräfte, wenn es um die Fortentwicklung der Wissenschaft geht. Gerade auch in Zeiten der Budgetkonsolidierung ist es mir ein spezielles Anliegen, durch ein Klima der Ermöglichung für den Fortbestand und die Weiterentwicklung dieser Bereiche zu sorgen – und jenen Menschen, die sich für diese Entwicklung engagieren, für ihre unverzichtbare Arbeit zu danken.“

Der Internationale Hauptpreis für Kunst ging heuer an den Salzburger Schriftsteller Walter Kappacher, der für sein literarisches Werk vor wenigen Wochen auch mit dem renommierten Büchner-Preis ausgezeichnet worden war. Der Internationale Preis für Wissenschaft und Forschung wurde dieses Jahr zwei Mal vergeben, und zwar an die Molekularbiologin und Allergieforscherin Fatima Ferreira-Briza und den Biochemiker Robert Schwarzenbacher. Beide lehren und forschen mit internationalem Erfolg an der Universität Salzburg. Den Anerkennungspreis für sein Lebenswerk, nämlich das unerschöpfliche und erfolgreiche Engagement für die innovative Entwicklung der Kultur in Salzburg, erhielt Alfred Winter.
Mit Förderpreisen in der Sparte Kunst und Kultur wurden Onur Bakis für sein HipHop-Jugendprojekt „Doyobe“ und die Filmemacherin Petra Hinterberger prämiert, der Förderpreis für Wissenschaft ging an die Krebsforscherin Cornelia Kronberger. Für das ganzheitlich musische Frühförderprojekt „Little Amadeus“ wurde der Salzburger Chorverband mit dem Kinder/Jugend-Preis ausgezeichnet.

Als „Manifestation für Aufbruch und Entwicklung“ ist auch der Umstand zu sehen, dass die Feier zur Vergabe der Kulturfondspreise heuer in neuem Rahmen und erstmals in der TriBühne Lehen stattgefunden hat. ORF-Kulturredakteur Hannes Eichmann führte durch den Abend, der junge Salzburger Akkordeonist Hannes Steiner und sein Ensemble „Die Resonanz“ sorgten für den fröhlich-festlichen musikalischen Rahmen und drei junge „Doyobe“-Tänzer mit einer Breakdance-Show für Furore.

Gespeist wird die Vergabe von Preisen und Förderungen aus den Zinserträgen des Kulturfondskapitals. Rund 100.000 Euro stehen jährlich zur Verfügung, ergänzt durch Sponsorenbeiträge. Die Internationalen Hauptpreise und der Preis für das Lebenswerk sind mit je 10.000 Euro dotiert, Förderpreise und der Preis für ein Kinder/Jugendprojekt mit je 3.000 Euro. Weitere Mittel aus dem Fonds fließen großteils in Arbeitsstipendien und Tourneezuschüsse, 2009 in der Höhe von 66.000 Euro.

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Premiere Cinema Paradiso, St.Pölten

01.21.10 | Permalink | 29 Comments

In Zusammenarbeit mit dem PsychoSozialen Dienst der Caritas wird im Cinema Paradiso in St. Pölten am Montag, 16. November um 20 Uhr und am Dienstag, 17. November um 15 Uhr die Filmdokumentation “Das verlorene Paradies” gezeigt.

“Ich habe mir gedacht: Ich habe keine Angst vor dem Tod, ich habe Angst vor dem Leben.” Martin rekonstruiert vor der Kamera mit großer Offenheit – nur möglich durch eine erfolgreiche Therapie, die ihn bis heute begleitet – die Verdichtung emotionaler Isolation, die dazu geführt hat, dass er sein Leben beenden wollte. Philipp ist ein talentierter Schüler, doch nach 12 Jahren Schizophrenie findet der junge Mann keinen Halt mehr im Leben. Im berührenden Dialog mit den Eltern nähert sich der Film dem Suizid des 22-Jährigen an. “Das verlorene Paradies” zeichnet anhand zweier Schicksale den Grenzgang zwischen Dunkel und Licht nach. Der Film integriert die Expertise begleitender Ärzte und Psychologen, zeigt Erfahrungen aus der Suizidprävention auf. Ein konsequenter Blick in jenen Teil seelischer Wirklichkeit, wo der Wunsch zu leben keine Selbstverständlichkeit ist.

Einführende Information und Diskussion im Anschluss an den Film mit Petra Hinterberger (Regisseurin), Betroffenen und den Leitern des Psychosozialen Dienstes der Caritas St. Pölten Univ. Doz. Dr. Stefan Frühwald und DSA Anna Entenfellner und Betroffenen bzw. deren Angehörigen.

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Pressespiegel Das Verlorene Paradies

01.10.10 | Permalink | 36 Comments

zum Download als pdf.

Pressespiegel: Das Verlorene Paradies

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AKTUELLE KINOTERMINE 2009 “DAS VERLORENE PARADIES”

10.03.09 | Permalink | 46 Comments

Neue Kinotermine:

Cinema Paradiso, St.Pölten 16.11.09, 20.00 Uhr + 17.11.09, 15.00 Uhr
Im Anschluss Diskussion mit Petra Hinterberger (Regisseurin),  Dr. Stefan Frühwald (ärztliche Leitung d. PsychoSozialen Dienstes der Caritas St. Pölten) ,  in Kooperation mit Caritas St. Pölten

Cinema Paradiso, St.Pölten 17. + 23.11.09, 9.00 Uhr, Schultermine mit anschließender ExpertInnen-Diskussion, Anmeldung unter schule@cinema-paradiso.at, 02742 / 343 21 mit jeder SchülerInnenzahl möglich.

DAS KINO, Salzburg, 07.10 um 18:45 Uhr (in Anwesenheit Regisseurin,
Prim. Reinhold Fartacek und Protagonisten)
und 24.10 – 06.11.2009 17:00 Uhr

Filmfestival Das Zentrum, Radstadt Österreich
05.11.2009 20:00 Uhr

Meixnerhaus, Kaprun Salzburg
18.11.2009 19:30 Uhr

HTBL, Saalfelden Salzburg
19.11.2009 19:30 Uhr

Handelwirtsaal, Lend
24.11.2009 19:30 Uhr

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Oberösterreich Premiere LICHTSPIELE LENZING

09.05.09 | Permalink | 37 Comments

Neue Kinotermine:
Oberösterreich Premiere vom 18. bis 24. September 2009 in den
LICHTSPIELE LENZING am 18.09.2009 ist die Regisseurin anwesend!

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Wienpremiere im TOPKINO

09.05.09 | Permalink | 38 Comments

Neue Kinotermine Das Verlorene Paradies:

Wienpremiere im TOPKINO am 23.09 im Rahmen der Psyennale
& vom 27.09 bis 08.10.2009 im Programm. Am 23.09 ist die Regisseurin Petra Hinterberger anwesend!

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Das Verlorene Paradies, Premiere Das Kino

04.05.09 | Permalink | 34 Comments

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Vor dem Eingang zur Filmpremiere beim Das Kino Salzburg

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Diskussion am Podium nach der Filmpremiere. von links nach rechts: Petra Hinterberger (Regisseurin), Rebecca Niedersüß (Protagonistin), Rudolf Niedersüß (Protagonist), Geraldine Niedersüß (Protagonistin), Renate Wurm (Moderation Das Kino), Martin Proisl (Protagonist), Prim. Reinhold Fartacek (Experte im Film)

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Premierenfeier im Foyer

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Premiere Das Verlorene Paradies

03.01.09 | Permalink | 38 Comments

Das Verlorene Paradies

Filmpremiere am 3.April 2009, 20.00 DAS KINO, Salzburg

der Film ist bis einschließlich 20.April im Programm zu sehen

daskinologo

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FILMBESCHREIBUNG

01.02.09 | Permalink | Comments Off

FILMBESCHREIBUNG
„Ich habe mir gedacht: ich habe keine Angst vor dem Tod, ich habe Angst vor dem Leben. Bevor ich noch mal einsam bin, schieße ich mir eine Kugel in den Kopf.“ Als Martin seine suizidalen Gedanken im Büro, nachts im Steinbruch, ausspricht, hat er den Zuschauer bereits tief mit hinein genommen in seine Gefühlswelt, in der er keinen Raum mehr für sich findet. Mit großer Offenheit rekonstruiert der 31-jährige Bergbauingenieur gemeinsam mit dem Filmteam die Verdichtung emotionaler Isolation, die dazu geführt hat, dass er sich aller vorhandenen Werkzeuge bediente, sein Leben zu beenden. Doch selbst der Sturz aus dem zweiten Stock führt nicht zum verzweifelt herbei gesehnten Ende. Martin überlebt. Dass er der Kamera heute ohne Sentimentalität aber mit gefasster Emotion begegnet, seine Geschichte nach spielt und doch nicht spielt, ist das Ergebnis einer langen, lückenlosen Therapie, die ihn bis heute begleitet. Verändert hat sie seine Wirklichkeit nicht, verändert hat sie den Zugang zu ihr. Das spiegelt auch die Bildsprache des Films wider. Sie beschönigt nicht, sie zeichnet den Grenzgang zwischen Dunkel und Licht nach. Ein konsequenter Blick in jenen Teil seelischer Wirklichkeit, wo der Wunsch zu leben keine Selbstverständlichkeit (mehr) ist. Dramaturgisch sensibel integriert der Film Erfahrungen begleitender Ärzte und Psychologen, zeigt Erfahrungen aus der Suizidprävention auf, gibt aber auch Bruchstellen kontinuierlicher, rechtzeitiger Einflussnahme Raum. Raum für Philipp. Eine Amateurkamera verfolgt einen Buben, der seinem schauspielerischen Witz freien Lauf lässt. Wenig später zeigen die Filmaufnahmen ein Gesicht, das die Kamera ohne ein Lächeln fixiert. Eines Tages kann der talentierte Schüler eine einfache Aufgabe nicht mehr lösen, rekonstruiert seine Mutter den Beginn eines langen Abschieds. Nach zwölf Jahren Schizophrenie findet Philipp auch in den Zuwendungen der Familie keinen Halt mehr. Die gesellschaftlichen Netze sind weitmaschig. Dem Lehrerehepaar gelingt es nicht mehr, ihn aufzufangen. Im berührenden Dialog mit den Eltern nähert sich Das verlorene Paradies dem Suizid des 22-jährigen Philipp an: Schmerz und Zweifel, Auflehnung und Zustimmung – Gefühle, die ihren Platz suchen, den sie in unserer Gesellschaft oft nicht haben (dürfen).

Filmmusik

Die Filmmusik von “Das verlorene Paradies” hat Christoph Burgstaller komponiert, der seit vielen Jahren als Sounddesigner und Tonmeister mit Petra Hinterberger zusammenarbeitet.
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