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Premiere Cinema Paradiso, St.Pölten

01.21.10 | 29 Comments

In Zusammenarbeit mit dem PsychoSozialen Dienst der Caritas wird im Cinema Paradiso in St. Pölten am Montag, 16. November um 20 Uhr und am Dienstag, 17. November um 15 Uhr die Filmdokumentation “Das verlorene Paradies” gezeigt.

“Ich habe mir gedacht: Ich habe keine Angst vor dem Tod, ich habe Angst vor dem Leben.” Martin rekonstruiert vor der Kamera mit großer Offenheit – nur möglich durch eine erfolgreiche Therapie, die ihn bis heute begleitet – die Verdichtung emotionaler Isolation, die dazu geführt hat, dass er sein Leben beenden wollte. Philipp ist ein talentierter Schüler, doch nach 12 Jahren Schizophrenie findet der junge Mann keinen Halt mehr im Leben. Im berührenden Dialog mit den Eltern nähert sich der Film dem Suizid des 22-Jährigen an. “Das verlorene Paradies” zeichnet anhand zweier Schicksale den Grenzgang zwischen Dunkel und Licht nach. Der Film integriert die Expertise begleitender Ärzte und Psychologen, zeigt Erfahrungen aus der Suizidprävention auf. Ein konsequenter Blick in jenen Teil seelischer Wirklichkeit, wo der Wunsch zu leben keine Selbstverständlichkeit ist.

Einführende Information und Diskussion im Anschluss an den Film mit Petra Hinterberger (Regisseurin), Betroffenen und den Leitern des Psychosozialen Dienstes der Caritas St. Pölten Univ. Doz. Dr. Stefan Frühwald und DSA Anna Entenfellner und Betroffenen bzw. deren Angehörigen.

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